a never ending story
Nahe an den Tränen. Müde, erschöpft, durch den Wind. Traurig, hoffnungslos.
Gute Freunde, die mich noch am meisten direkt sehen konnten, haben mir den Absturz schon lange prognostiziert. Ich hab es mir schön geredet, verdrängt, versucht, zu vertuschen und einfach drüber hinweg zu sehen. Langsam geht das nicht mehr. Und heute geht gar nichts mehr.
Mein Luftschloß, getragen von kindischen AlleswirdgutHoffnungen und dem Wunsch, anderen nicht immer wieder neu durch "Probleme" Sorgen zubereiten und weh zu tun, ist zerplatzt, abgestürzt. Und ich würde nur allzu gern hinterher.
Was bleibt jetzt noch? Wartezeit, die ich nicht füllen kann. Ein verzweifeltes Leben in den Tag hinein, ohne auch nur eine Chance auf Besserung. Was tue ich denn hier draußen? Ich pflege meine BPS und die schwere Depression, entwickle Tag für Tag neue dysfunktionale Verhaltensweisen und gebe mich immer weiter auf. Warum auch nicht? Es bleibt doch nichts anderes.
Eine gute Freundin sagte mir heute am Telefon "ins Gesicht", ich sei mittlerweile auch bulimisch. Ich hab es abgestritten, das ab und an mal kotzen ist doch egal. Und sie haute mir ein paar Definitionen um die Ohren, die schon das verdammen. Klasse. Hab ich mir jetzt gleich das nächste "Problem" selbst gemacht?
Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Motivation zum ändern gleich null, Motivation zum leben noch darunter. Ich seh keinen Sinn mehr. Sackgasse, Endstation. Man gebe mir eine Klippe und ich stürz mich mit Freuden runter. Meine Tabletten trage ich schon wieder immer mit mir rum. Für den Fall. Als ich damit das letzte Mal anfing, hat es drei Tage gebraucht. Ich geb mir länger, ja. Aber ich geb mir an sich keine Zeit. Und will sie auch nicht.
Ich kann einfach nicht mehr. Irgendwann ist ein Ende erreicht, und für mich ist es jetzt hier. Vielleicht wird es in ein paar Tagen besser sein, das weiß ich nicht. Vielleicht auch nicht. Ob ich in ein paar Stunden wieder mir selbst einreden kann, ich hätte doch noch Kraft, ein paar Meter schaffe ich noch - offen. Will ich das eigentlich? Ich glaube nicht. Aber die Kraft zu sagen, ich kann nicht mehr, ich brauche Hilfe, weil ich nicht weiter weiß, habe ich nicht. Oder - vielleicht habe ich auch einfach niemanden, dem ich das sagen könnte. Wer sollte mir schon helfen können? Da gibt es nichts.
Finite.
Ich werd mich wieder ein paar Tage einmauern. Ich mag jetzt einfach keinen sehen. Möglichst nichts essen, mein Zimmer möglichst wenig verlassen und irgendwie die Tage verdämmern. Auch ein Leben. Aber keins, was ich haben will. Ändern? Wie denn? Es geht ja doch nicht.
Ich kann einfach nicht mehr. Gestolpert, hingefallen, und ich komme nicht mehr hoch. Diesmal geht einfach nichts mehr.
Und ich heule - zum ersten Mal seit der Intensivstation Helmstedt. Gratulation, Leben, du hast es wieder einmal geschafft.
Gute Freunde, die mich noch am meisten direkt sehen konnten, haben mir den Absturz schon lange prognostiziert. Ich hab es mir schön geredet, verdrängt, versucht, zu vertuschen und einfach drüber hinweg zu sehen. Langsam geht das nicht mehr. Und heute geht gar nichts mehr.
Mein Luftschloß, getragen von kindischen AlleswirdgutHoffnungen und dem Wunsch, anderen nicht immer wieder neu durch "Probleme" Sorgen zubereiten und weh zu tun, ist zerplatzt, abgestürzt. Und ich würde nur allzu gern hinterher.
Was bleibt jetzt noch? Wartezeit, die ich nicht füllen kann. Ein verzweifeltes Leben in den Tag hinein, ohne auch nur eine Chance auf Besserung. Was tue ich denn hier draußen? Ich pflege meine BPS und die schwere Depression, entwickle Tag für Tag neue dysfunktionale Verhaltensweisen und gebe mich immer weiter auf. Warum auch nicht? Es bleibt doch nichts anderes.
Eine gute Freundin sagte mir heute am Telefon "ins Gesicht", ich sei mittlerweile auch bulimisch. Ich hab es abgestritten, das ab und an mal kotzen ist doch egal. Und sie haute mir ein paar Definitionen um die Ohren, die schon das verdammen. Klasse. Hab ich mir jetzt gleich das nächste "Problem" selbst gemacht?
Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Motivation zum ändern gleich null, Motivation zum leben noch darunter. Ich seh keinen Sinn mehr. Sackgasse, Endstation. Man gebe mir eine Klippe und ich stürz mich mit Freuden runter. Meine Tabletten trage ich schon wieder immer mit mir rum. Für den Fall. Als ich damit das letzte Mal anfing, hat es drei Tage gebraucht. Ich geb mir länger, ja. Aber ich geb mir an sich keine Zeit. Und will sie auch nicht.
Ich kann einfach nicht mehr. Irgendwann ist ein Ende erreicht, und für mich ist es jetzt hier. Vielleicht wird es in ein paar Tagen besser sein, das weiß ich nicht. Vielleicht auch nicht. Ob ich in ein paar Stunden wieder mir selbst einreden kann, ich hätte doch noch Kraft, ein paar Meter schaffe ich noch - offen. Will ich das eigentlich? Ich glaube nicht. Aber die Kraft zu sagen, ich kann nicht mehr, ich brauche Hilfe, weil ich nicht weiter weiß, habe ich nicht. Oder - vielleicht habe ich auch einfach niemanden, dem ich das sagen könnte. Wer sollte mir schon helfen können? Da gibt es nichts.
Finite.
Ich werd mich wieder ein paar Tage einmauern. Ich mag jetzt einfach keinen sehen. Möglichst nichts essen, mein Zimmer möglichst wenig verlassen und irgendwie die Tage verdämmern. Auch ein Leben. Aber keins, was ich haben will. Ändern? Wie denn? Es geht ja doch nicht.
Ich kann einfach nicht mehr. Gestolpert, hingefallen, und ich komme nicht mehr hoch. Diesmal geht einfach nichts mehr.
Und ich heule - zum ersten Mal seit der Intensivstation Helmstedt. Gratulation, Leben, du hast es wieder einmal geschafft.
Mosyone - 14. Mai, 23:40


