Dreams seen in the night
Stark angetrunken mit dem Fahrrad nach Hause fahren ist sicherlich keine gute Idee. Ob ich wirklich grade gefahren bin bezweifel ich stark - da war sie wieder, diese verfluchte Nachlässigkeit in allen potentiell selbstschädigenden Bereichen. Und starke Dissos - manchmal wusste ich nicht genau, ob ich an dieser Straße, an der kreuzung nicht bereits vorei gefahren war, oder ob ich mir den Radfahrer dort nicht nur eingebildet hatte... Seltsames Gefühl. Angstschübe, Selbsthass, der Wunsch, einfach umzudrehen, zur nächsten stark befahrenen Straße zu drehen und ein Ende zu machen. Doch weiterfahren. Weiter überlegen.
Zu Hause dann sich die Birne noch weiter zu knallen. Nein, drei großé Caipis mit extra viel Alk sind ja nicht genug. Ich bin zwar müde, aber die Gedankenkreise funktionieren immer noch. Und das ist so verdammt falsch. Und gefährlich.
Zu Hause dann nochmal ins Internet, Blogs ansehen - stolpern über Beiträge. Lesen, dann erschrecken. Eine schlechte Phase. Tut sie sich was an? Hätte ich nicht da sein müssen, um als Gesprächspartner zur Verfügung zu stehen? Wie durfte ich mit meinem Bruder und dessen Freundin zumindest oberflächlig Spaß haben, während es ihr schlecht geht?
Verstärkung des Selbsthasses. Erst leichtes Kratzen, Aufpulen der alten Wunden, dann der Griff zur Klinge. Wut auf mich, Wut über mich, über den Alkohol, meine Unfähigkeit. Wut über die verselbstständigten Prozesse. Und die Kreise der Gedanken laufen weiter.
Geschnitten, bis ich nicht mehr konnte. Brutal gegen mich selbst, voller Hass. Solche Verletzungen könnte ich meinem ärgsten Feind nicht zufügen. Mir schon. Ich bin mir verhasster, als es jeder Feind sein könnte. Ist es mein Schicksal, mich selbst zu zerstören? Ich glaube es. Ich weiß es. Keine andere Alternative.
Morgen werde ich mich primär isolieren, verstecken. Mit niemandem reden. Meinen Hass und meine innere Leere pflegen. Mich der Traurigkeit und dem Schmerz hingeben. Kaputt machen.
Bitterkeit.
Zu Hause dann sich die Birne noch weiter zu knallen. Nein, drei großé Caipis mit extra viel Alk sind ja nicht genug. Ich bin zwar müde, aber die Gedankenkreise funktionieren immer noch. Und das ist so verdammt falsch. Und gefährlich.
Zu Hause dann nochmal ins Internet, Blogs ansehen - stolpern über Beiträge. Lesen, dann erschrecken. Eine schlechte Phase. Tut sie sich was an? Hätte ich nicht da sein müssen, um als Gesprächspartner zur Verfügung zu stehen? Wie durfte ich mit meinem Bruder und dessen Freundin zumindest oberflächlig Spaß haben, während es ihr schlecht geht?
Verstärkung des Selbsthasses. Erst leichtes Kratzen, Aufpulen der alten Wunden, dann der Griff zur Klinge. Wut auf mich, Wut über mich, über den Alkohol, meine Unfähigkeit. Wut über die verselbstständigten Prozesse. Und die Kreise der Gedanken laufen weiter.
Geschnitten, bis ich nicht mehr konnte. Brutal gegen mich selbst, voller Hass. Solche Verletzungen könnte ich meinem ärgsten Feind nicht zufügen. Mir schon. Ich bin mir verhasster, als es jeder Feind sein könnte. Ist es mein Schicksal, mich selbst zu zerstören? Ich glaube es. Ich weiß es. Keine andere Alternative.
Morgen werde ich mich primär isolieren, verstecken. Mit niemandem reden. Meinen Hass und meine innere Leere pflegen. Mich der Traurigkeit und dem Schmerz hingeben. Kaputt machen.
Bitterkeit.
Mosyone - 18. Apr, 02:37



So, nun habe ich aber genug rumgenölt. Laß Dich mal drücken, Kleene. Paß bitte auf Dich auf, ja? Und laß Dich nicht weiter von meiner Gefühlsachterbahn beeinflussen, mitreißen, oder sonst was. Sowas läßt sich doch in ein zwei Sätzen schnellstens klären. Ok, heut Nacht ging es vielleicht nicht, aus dem einfachen Grund, dass ich bereits am Schlummern war. Aber für die Zukunft merken wir uns das mal, ja? Ich werde mir auch Mühe geben, mich bissl zusammenzureißen. ;-)
Hab Dich lieb!!! *kusshand*
Sorry, Maus, Blödsinn ist manchmal recht schnell bei mir. Also denk bitte nicht mal dran, deine Blogs dicht zu machen, kotz dich da ruhig aus! Und ich verspreche hoch und heilig, daß sowas wie gestern Nacht nicht nochmal vorkommt *drück*