*~..weiterleben..~*
Ich muss inkonsequenterweise hier weiter schreiben. Es gibt Dinge, die ich im bekannten Blog nicht sagen darf - also doch hier weiter. Dinge, die ich aufschreiben muss, wenn ich nicht daran ersticken will..

*~..Eine Geschichte..~*
Wieder einmal eine Wunde im Inneren. Die verzweifelte Sehnsucht nach Berührung, nach Liebe, nach Geborgenheit. Das Streben und Strecken nach jemandem, der mich einfach in den Arm nimmt, der für mich da ist und mich so nimmt, wie ich bin. Jemanden, der mich berührt - mit seinem Herzen.
Und gleichzeitig - die Dunkelheit. Mein Ich, das niemand ertragen kann. Das ich nicht preisgeben darf. Das ich niemandem zeigen kann. Wer könnte es ertragen, wo ich doch selbst unter ihm zerbreche? Unter den Abgründen, dem Schmerz? Niemand ist mir verhasster und verachteter als ich selbst. Niemand kann mich so verletzen wie ich selbst, niemand mir so schaden. Niemanden kann ich weniger ertragen.
Die Gewissheit, anderen zu schaden, sie zu verletzen, mit dieser Dunkelheit, die in mir ist, ihnen zu schaden, sie zu überfordern mit der Kraft meiner Selbstzerstörung. Meine Andersartigkeit ist mir verhasst, und doch bleibt sie. Anders sein. Verloren sein.
Ich muss sie wegstoßen, muss mich von ihnen entfernen. Kann ihre Nähe nicht ertragen, weil ich schlecht bin, und sie so gut. Sehnsucht nach Einsamkeit und gleichzeitig zu ihr verflucht. Sehnsucht nach Nähe und Geborgenheit, und gleichzeitig so unfähig, sie zuzulassen. Ich will Liebe, kann sie geben, aber niemals nehmen. Mich darf niemand lieben.
Manchmal, vielleicht Lichtfunken gleich, Hoffnung, Sehnsucht, jemand, der trotz all meiner Nacht den Weg zu mir sucht. Ich ertrage es nicht, versuche abzuwehren - doch seine Laterne wandert weiter auf mich zu. Doch wieviel größer ist dann der Schmerz, wenn sie erlischt, wenn er sich abwendet. Es tut so weh! Und ist doch so richtig...
Meine Seele erstickt in Tränen, die meine Augen nicht mehr weinen können. Mein Herz stirbt, wieder einmal - wie oft kann es noch zerbrechen?

*~..Eine Geschichte..~*
Wieder einmal eine Wunde im Inneren. Die verzweifelte Sehnsucht nach Berührung, nach Liebe, nach Geborgenheit. Das Streben und Strecken nach jemandem, der mich einfach in den Arm nimmt, der für mich da ist und mich so nimmt, wie ich bin. Jemanden, der mich berührt - mit seinem Herzen.
Und gleichzeitig - die Dunkelheit. Mein Ich, das niemand ertragen kann. Das ich nicht preisgeben darf. Das ich niemandem zeigen kann. Wer könnte es ertragen, wo ich doch selbst unter ihm zerbreche? Unter den Abgründen, dem Schmerz? Niemand ist mir verhasster und verachteter als ich selbst. Niemand kann mich so verletzen wie ich selbst, niemand mir so schaden. Niemanden kann ich weniger ertragen.
Die Gewissheit, anderen zu schaden, sie zu verletzen, mit dieser Dunkelheit, die in mir ist, ihnen zu schaden, sie zu überfordern mit der Kraft meiner Selbstzerstörung. Meine Andersartigkeit ist mir verhasst, und doch bleibt sie. Anders sein. Verloren sein.
Ich muss sie wegstoßen, muss mich von ihnen entfernen. Kann ihre Nähe nicht ertragen, weil ich schlecht bin, und sie so gut. Sehnsucht nach Einsamkeit und gleichzeitig zu ihr verflucht. Sehnsucht nach Nähe und Geborgenheit, und gleichzeitig so unfähig, sie zuzulassen. Ich will Liebe, kann sie geben, aber niemals nehmen. Mich darf niemand lieben.
Manchmal, vielleicht Lichtfunken gleich, Hoffnung, Sehnsucht, jemand, der trotz all meiner Nacht den Weg zu mir sucht. Ich ertrage es nicht, versuche abzuwehren - doch seine Laterne wandert weiter auf mich zu. Doch wieviel größer ist dann der Schmerz, wenn sie erlischt, wenn er sich abwendet. Es tut so weh! Und ist doch so richtig...
Meine Seele erstickt in Tränen, die meine Augen nicht mehr weinen können. Mein Herz stirbt, wieder einmal - wie oft kann es noch zerbrechen?
Mosyone - 3. Mai, 16:38



Meinst du, dass du dadurch, dass du andere immer wieder wegstößt irgendetwas änderst? Du siehst doch, dass es immer noch genug Menschen gibt, die sich davon nicht wirklich beeindrucken lassen und immer wieder kommen.
Hast du es mal versucht jemandem dein Ich zu zeigen? Tust du es nicht mit jedem Blogeintrag oder hältst du dich sogar hier zurück? Mag sein, dass ich es schon des öfteren gesagt habe, aber ich glaube, dass du deine Mitmenschen unterschätzt.
Wenn du niemandem die Chance gibst sich an dein Ich zu gewöhnen, weil du es immer nur kurz aufblitzen lässt, dann kannst du nicht wissen, ob es die anderen ertragen würden.
Manchmal habe ich fast das Gefühl, dass du es bis zu einem gewissen Stück genießt dich in deinem Selbstmitleid zu suhlen. Bist du wirklich so furchtbar, wie du dich immer im Spiegel siehst? Ich glaube es nicht. Ich glaube nicht, dass all deine guten Eigenschaften nur zu deinen Masken gehören, weil es du auch schon vor zwei Jahren ein toller Mensch warst. Du bist intelligent, musikalisch und warmherzig - oder zumindest habe ich dich so kennengelernt und ich glaube nicht, dass du all diese Eigenschaften verloren hast.
Das ist jetzt übrigens nicht bös gemeint, sondern der etwas unbeholfene Versuch eines "Popotrittes". Vermutlich ist das jetzt genauso wenig hilfreich, wie alles andere, was ich bisher hier von mir gegeben habe, aber ich wollte es trotzdem mal los geworden sein.
Danke!
Es tut mir Leid, daß ich euch und Dir diese Selbstmitleid und Rumgeheultexte noch immer antue. Vielleicht ist auch das wieder nur eins meiner ach so lustigen Spielchen, bei denen ich mich in ein bestimmtes Licht rücke, ohne die Realität zu beachten. Vermutlich ist es oft wirklich so, daß ich zuviel Lärm um Nichts mache... Sich kränker und schlechter machen als man ist..
Danke, Nina, Du hast mich grad gewaltig zum Nachdenken gebracht.
Ob ich die positiven Seiten, die Du an mir gesehen hast, noch habe, ist mir selbst wirklich nicht klar.. Aber da kommen dann wohl wieder die zu hohen Selbstanforderungen, da mir selbst alles Positive an mir nie reicht. Aber dennoch danke ich Dir für die lieben Worte. Ich traue mir selbst leider nie - daher weiß ich oft selbst nicht mehr, was an mir noch stimmt und was doch nur wieder Berechnung und Fassade war - aber vielleicht bin ich viel öfter ehrlich und wahrheitsgetreu als ich mir selbst eingestehe..
Danke, Nina, Du bist großartig! *drück* Und es tut mir Leid, wenn ich Dich unterschätze - das will ich nicht.. Argh - offenbar ist mir mein Selbstmitleid zu Kopf gestiegen, und ich seh nimmer klar... Also auf - Kopf nach oben und endlich die (gute und geheilte?!) Realität wahrnehmen!
Ob du dich kränker machst, als du bist, weiß ich nicht, kann und möchte ich nicht beurteilen. Allerdings denke ich, dass das immer noch besser ist, als sich selbst und anderen die heile Welt vorzugaukeln. Denn nur wenn du selbst einsiehst, dass du ein Problem hast, kannst du etwas dagegen tun. Ich denke die Therapie ein Schritt in die erste Richtung war. Gut, du bist hingefallen, aber ich glaube nicht, dass das wirklich nur an dir lag. Warum nicht einen weiteren Schritt wagen? Wirklich schlimmer werden kann es doch vermutlich nicht oder? Solltest du nach Osnabrück gehen, dann verspreche ich dir einen Zoobesuch, falls du magst (und der Osnabrücker Zoo ist wirklich toll :)).
Ob du mich unterschätzt hast weiß ich nicht, aber wie bereits erwähnt denke ich, dass deine Umgebung mehr Lasten schultern kann, als du vielleicht denkst. Und der Teufel den man kennt, ist meistens viel weniger bedrohlich, als der den man nicht kennt.
Ich will dir hier jetzt auch keine neunmalklugen Tipps geben, dazu kann ich wohl viel zu wenig nachfühlen was in dir vorgeht und das letzte Kommentar war auch nicht die Aufforderung die Maske noch ein wenig enger zu schnallen.
Ich meinte damit lediglich, dass du versuchen solltest dich selbst wieder ins rechte Licht zu rücken, wobei das vielleicht auch einfacher gesagt, als getan ist.
Falls dich das tatsächlich auf irgendeine positive Weise weiter gebracht hat, dann ist es natürlich gerne geschehen und wird vermutlich ohnehin noch des öfteren passieren, falls es mich drängt meinen Senf dazu zu geben. *redrück* :)