Seifenblasenträume
Ein knappes Telefonat, sie war im Gespräch und daher kurz angebunden. Will ich kommen? Ja, ich sage, ich hätte mich entschieden, wenn ich die Möglichkeit habe. Sie bekräftigt, daß mir ein Platz angeboten werde - nach meiner besten Freundin. Keinen gleichzeitigen Aufenthalt, also komme ich nach ihr. Wartezeit? Das wird dauern. Sie wird hoffentlich diese oder nächste Woche reinkommen, dann 8 bis 12 Wochen Aufenthalt, das wird sich zeigen. Wir haben Mai - Juni, Juli, also vermutlich wird es August. Dann für mich ebensoviel Aufenthaltszeit - 8 bis 12 Wochen, also weitergerechnet... August, September, Oktober. Das war es dann mit dem geplanten Studium.
Die Enttäuschung kocht hoch wie nichts. Klasse, wieder einmal abgelehnt. Wieder steh ich da ohne Perspektive, ohne Möglichkeit. Für ambulante Therapie bleib ich zu instabil, zu gefährdet, und stationär finde ich nichts. Und wer behauptet da noch, es würde alles klappen? Wer behauptet da noch, ach klar, das wird schon?
Nix ist, nicht therapierbar, keine Chancen. Wozu auch? Gibt doch so viel schönere Fälle, so viel einfachere Fälle. Außerdem - hey. mir geht es doch super, Hilfe ist unnötig. Die ist doch stark, die hat doch Kraft, die schafft das allein. Nicht? Wer will mir ernsthaft das Gegenteil behaupten, nachdem er mich gesehen hat? Wer will sagen, ich wirke krank?
Quatsch, ich nicht. Stärke, Power, Lebensfreude. Kleine Schwächen hat schließlich jeder mal. Trefft mich, hey, die Welt ist doch schön, mir geht es super. Und wer stark ist, kann auch warten. Monatelang. Da ist ja eh nicht mehr viel nötig, was getan werden muss. Aber wenn ich offenbar "stabil" genug bin, um so lang warten zu können, warum sollte ich dann überhaupt in eine Klinik? Hey, unnötig. Wozu denn?
Ach Gott, warum haben die mich in Lutter eigentlich so lang festgehalten, wo ich doch so gesund bin?
Bericht vom Eric-Konzert folgt später, im anderen Blog, wenn es mir besser geht. Falls. Und wenn nicht, auch. Fassaden müssen halt gewahrt werden.
Die Enttäuschung kocht hoch wie nichts. Klasse, wieder einmal abgelehnt. Wieder steh ich da ohne Perspektive, ohne Möglichkeit. Für ambulante Therapie bleib ich zu instabil, zu gefährdet, und stationär finde ich nichts. Und wer behauptet da noch, es würde alles klappen? Wer behauptet da noch, ach klar, das wird schon?
Nix ist, nicht therapierbar, keine Chancen. Wozu auch? Gibt doch so viel schönere Fälle, so viel einfachere Fälle. Außerdem - hey. mir geht es doch super, Hilfe ist unnötig. Die ist doch stark, die hat doch Kraft, die schafft das allein. Nicht? Wer will mir ernsthaft das Gegenteil behaupten, nachdem er mich gesehen hat? Wer will sagen, ich wirke krank?
Quatsch, ich nicht. Stärke, Power, Lebensfreude. Kleine Schwächen hat schließlich jeder mal. Trefft mich, hey, die Welt ist doch schön, mir geht es super. Und wer stark ist, kann auch warten. Monatelang. Da ist ja eh nicht mehr viel nötig, was getan werden muss. Aber wenn ich offenbar "stabil" genug bin, um so lang warten zu können, warum sollte ich dann überhaupt in eine Klinik? Hey, unnötig. Wozu denn?
Ach Gott, warum haben die mich in Lutter eigentlich so lang festgehalten, wo ich doch so gesund bin?
Bericht vom Eric-Konzert folgt später, im anderen Blog, wenn es mir besser geht. Falls. Und wenn nicht, auch. Fassaden müssen halt gewahrt werden.
Mosyone - 14. Mai, 12:24


