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rainy

3
Mai
2007

*~..weiterleben..~*

Ich muss inkonsequenterweise hier weiter schreiben. Es gibt Dinge, die ich im bekannten Blog nicht sagen darf - also doch hier weiter. Dinge, die ich aufschreiben muss, wenn ich nicht daran ersticken will..

Rechte liegen bei mir. Bitte keine unerlaubte Nutzung.

*~..Eine Geschichte..~*
Wieder einmal eine Wunde im Inneren. Die verzweifelte Sehnsucht nach Berührung, nach Liebe, nach Geborgenheit. Das Streben und Strecken nach jemandem, der mich einfach in den Arm nimmt, der für mich da ist und mich so nimmt, wie ich bin. Jemanden, der mich berührt - mit seinem Herzen.
Und gleichzeitig - die Dunkelheit. Mein Ich, das niemand ertragen kann. Das ich nicht preisgeben darf. Das ich niemandem zeigen kann. Wer könnte es ertragen, wo ich doch selbst unter ihm zerbreche? Unter den Abgründen, dem Schmerz? Niemand ist mir verhasster und verachteter als ich selbst. Niemand kann mich so verletzen wie ich selbst, niemand mir so schaden. Niemanden kann ich weniger ertragen.
Die Gewissheit, anderen zu schaden, sie zu verletzen, mit dieser Dunkelheit, die in mir ist, ihnen zu schaden, sie zu überfordern mit der Kraft meiner Selbstzerstörung. Meine Andersartigkeit ist mir verhasst, und doch bleibt sie. Anders sein. Verloren sein.
Ich muss sie wegstoßen, muss mich von ihnen entfernen. Kann ihre Nähe nicht ertragen, weil ich schlecht bin, und sie so gut. Sehnsucht nach Einsamkeit und gleichzeitig zu ihr verflucht. Sehnsucht nach Nähe und Geborgenheit, und gleichzeitig so unfähig, sie zuzulassen. Ich will Liebe, kann sie geben, aber niemals nehmen. Mich darf niemand lieben.
Manchmal, vielleicht Lichtfunken gleich, Hoffnung, Sehnsucht, jemand, der trotz all meiner Nacht den Weg zu mir sucht. Ich ertrage es nicht, versuche abzuwehren - doch seine Laterne wandert weiter auf mich zu. Doch wieviel größer ist dann der Schmerz, wenn sie erlischt, wenn er sich abwendet. Es tut so weh! Und ist doch so richtig...
Meine Seele erstickt in Tränen, die meine Augen nicht mehr weinen können. Mein Herz stirbt, wieder einmal - wie oft kann es noch zerbrechen?

18
Apr
2007

Dreams seen in the night

Stark angetrunken mit dem Fahrrad nach Hause fahren ist sicherlich keine gute Idee. Ob ich wirklich grade gefahren bin bezweifel ich stark - da war sie wieder, diese verfluchte Nachlässigkeit in allen potentiell selbstschädigenden Bereichen. Und starke Dissos - manchmal wusste ich nicht genau, ob ich an dieser Straße, an der kreuzung nicht bereits vorei gefahren war, oder ob ich mir den Radfahrer dort nicht nur eingebildet hatte... Seltsames Gefühl. Angstschübe, Selbsthass, der Wunsch, einfach umzudrehen, zur nächsten stark befahrenen Straße zu drehen und ein Ende zu machen. Doch weiterfahren. Weiter überlegen.

Zu Hause dann sich die Birne noch weiter zu knallen. Nein, drei großé Caipis mit extra viel Alk sind ja nicht genug. Ich bin zwar müde, aber die Gedankenkreise funktionieren immer noch. Und das ist so verdammt falsch. Und gefährlich.

Zu Hause dann nochmal ins Internet, Blogs ansehen - stolpern über Beiträge. Lesen, dann erschrecken. Eine schlechte Phase. Tut sie sich was an? Hätte ich nicht da sein müssen, um als Gesprächspartner zur Verfügung zu stehen? Wie durfte ich mit meinem Bruder und dessen Freundin zumindest oberflächlig Spaß haben, während es ihr schlecht geht?
Verstärkung des Selbsthasses. Erst leichtes Kratzen, Aufpulen der alten Wunden, dann der Griff zur Klinge. Wut auf mich, Wut über mich, über den Alkohol, meine Unfähigkeit. Wut über die verselbstständigten Prozesse. Und die Kreise der Gedanken laufen weiter.
Geschnitten, bis ich nicht mehr konnte. Brutal gegen mich selbst, voller Hass. Solche Verletzungen könnte ich meinem ärgsten Feind nicht zufügen. Mir schon. Ich bin mir verhasster, als es jeder Feind sein könnte. Ist es mein Schicksal, mich selbst zu zerstören? Ich glaube es. Ich weiß es. Keine andere Alternative.

Morgen werde ich mich primär isolieren, verstecken. Mit niemandem reden. Meinen Hass und meine innere Leere pflegen. Mich der Traurigkeit und dem Schmerz hingeben. Kaputt machen.

Bitterkeit.
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darkness inside my life

Gedankenspiele, Traumtänzereien, Melancholie und die Abgründe in meiner Seele. Wer sich hier drauf einlässt, wird selten Frohes und nie Licht lesen - aber manchmal muss auch der Seelenschrott Worte finden. Vorsicht, triggernde Inhalte! Ich setzte keine Sternchen und Spoiler!

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