Does nothing ever work?!
Jammern - ha, ich bin im Moment echt toll darin. Aber grad ist mir die Tastatur näher als das Tagebuch, und so müsst ihr da durch. Lest nicht, wenn ihr nicht wollt. Ist eh nur Dummfug.
Irgendwie klappt im Moment mal wieder nichts so richtig. Ich schaffe seit Tagen nicht mehr, jemanden von mir aus anzurufen oder anzuschreiben, Kontakte nur noch über andere. Dringende, wichtige Sachen muss ich mir tagelang vornehmen, bis ich es hin bekomme, und danach bin ich meist so fertig und erschöpft, daß ich mich am liebsten gleich wieder für die nächsten drei Tage ins Bett legen und schlafen würde. Leben kann so anstrengend sein - dabei tu ich ja nichts. Ein bisschen kochen, ein oder zweimal die Woche, damit ich es lerne und meine Eltern den Eindruck des "es wird besser" behalten, verschleiern und verstecken, und ab und zu mal eine Verabredung annehmen, die ich partout nicht länger herausschieben kann. Und ich hab echt manchmal das Gefühl, es wäre Schwerstarbeit, dabei weiß ich, wie unfair und dumm sowas gegenüber allen anderen ist, die wirklich arbeiten. Schule, Arbeit, Familie, Haushalt - und ich scheitere im Moment meist an den Dingen, die anderen Spaß machen. Klasse. Und sowas nennt sich lebensfähig?!
Dazu dann das übliche Gefühlschaos bei allem, was ich tue. Ob es lesen oder einen Film sehen ist, ob ich mit anderen rede oder einfach nur still im Internet mir irgendetwas durchlese - es braucht nur wenig, sei es fröhlich oder traurig, und schon ist wieder diese Sehnsucht, dieser Schmerz da. Ich werd niedergeschlagener, weil es nicht geht, weil Gefühle jeglicher Art weh tun - und das ist echt nicht mehr normal. Klappt denn wirklich gar nichts mehr? Nicht einmal ablenken, die ganzen tollen Skills der Klinik wie "positive Erfahrungen schaffen", "ablenken" etc tun mehr weh als das bloße Dahindämmern.
Und wenn man chronisch das Gefühl hat, am "Leben" eh nicht teilnehmen zu können, kann man es ja eigentlich auch sein lassen, oder? Wozu sich zu etwas quälen, was keinen Sinn hat?
Ich kann im Augenblick mit meinen Emotionen echt nicht umgehen. Weder mit positivem, noch mit negativem - alles überspült mich, reißt mich mit sich fort und nimmt alle Erinnerungen an anderes, an vielleicht besseres. Bin ich traurig, gibt es für mich keine Freude, hab ich gute Laune, ist die Welt hell und licht, auch wenn im Innern dieser Schmerz bleibt. Was zum Henker ist das? Klar, ne schöne ausgelebte Depression, aber ich HASSE es so.
Also doch wieder immer wieder neu zum Alk greifen, der betäubt wenigstens manchmal, wenn er nicht grad alles schlimmer macht. Dysfunktionales IchklammermichanmeinerPlankefest-Verhalten ahoi. -.-
Irgendwie klappt im Moment mal wieder nichts so richtig. Ich schaffe seit Tagen nicht mehr, jemanden von mir aus anzurufen oder anzuschreiben, Kontakte nur noch über andere. Dringende, wichtige Sachen muss ich mir tagelang vornehmen, bis ich es hin bekomme, und danach bin ich meist so fertig und erschöpft, daß ich mich am liebsten gleich wieder für die nächsten drei Tage ins Bett legen und schlafen würde. Leben kann so anstrengend sein - dabei tu ich ja nichts. Ein bisschen kochen, ein oder zweimal die Woche, damit ich es lerne und meine Eltern den Eindruck des "es wird besser" behalten, verschleiern und verstecken, und ab und zu mal eine Verabredung annehmen, die ich partout nicht länger herausschieben kann. Und ich hab echt manchmal das Gefühl, es wäre Schwerstarbeit, dabei weiß ich, wie unfair und dumm sowas gegenüber allen anderen ist, die wirklich arbeiten. Schule, Arbeit, Familie, Haushalt - und ich scheitere im Moment meist an den Dingen, die anderen Spaß machen. Klasse. Und sowas nennt sich lebensfähig?!
Dazu dann das übliche Gefühlschaos bei allem, was ich tue. Ob es lesen oder einen Film sehen ist, ob ich mit anderen rede oder einfach nur still im Internet mir irgendetwas durchlese - es braucht nur wenig, sei es fröhlich oder traurig, und schon ist wieder diese Sehnsucht, dieser Schmerz da. Ich werd niedergeschlagener, weil es nicht geht, weil Gefühle jeglicher Art weh tun - und das ist echt nicht mehr normal. Klappt denn wirklich gar nichts mehr? Nicht einmal ablenken, die ganzen tollen Skills der Klinik wie "positive Erfahrungen schaffen", "ablenken" etc tun mehr weh als das bloße Dahindämmern.
Und wenn man chronisch das Gefühl hat, am "Leben" eh nicht teilnehmen zu können, kann man es ja eigentlich auch sein lassen, oder? Wozu sich zu etwas quälen, was keinen Sinn hat?
Ich kann im Augenblick mit meinen Emotionen echt nicht umgehen. Weder mit positivem, noch mit negativem - alles überspült mich, reißt mich mit sich fort und nimmt alle Erinnerungen an anderes, an vielleicht besseres. Bin ich traurig, gibt es für mich keine Freude, hab ich gute Laune, ist die Welt hell und licht, auch wenn im Innern dieser Schmerz bleibt. Was zum Henker ist das? Klar, ne schöne ausgelebte Depression, aber ich HASSE es so.
Also doch wieder immer wieder neu zum Alk greifen, der betäubt wenigstens manchmal, wenn er nicht grad alles schlimmer macht. Dysfunktionales IchklammermichanmeinerPlankefest-Verhalten ahoi. -.-
Mosyone - 19. Mai, 23:52


